Trimmstudio

Ich freue mich Sie in meinem Trimmstudio begrüßen zu dürfen.

Da ich sehr großen Wert auf eine vertraute Basis zwischen Ihrem Hund und mir lege habe ich in meinem Trimmstudio viele Ruhezonen und eine Spielecke eingerichtet.

Selbstverständlich kann Ihr Liebling auch im Garten toben. Hier kann er sich zwischendurch ein wenig entspannen.

Da nicht nur Ihr Liebling eine Pause braucht, lade ich Sie zu einen Tasse Kaffee herzlich in meine Klönecke ein.

Entspannung für Sie und Ihren Liebling.

Unter Galerie-Trimmstudio finden Sie einen kleinen Rundgang durch das Studio.

Einen Termin können Sie unter 02961 973026 od. 744899 vereinbaren.

 

1000 Gründe warum der Westie getrimmt werden muß!

Trimmen, abgeleitet vom englischen „trim“, bedeutet wörtlich übersetzt zurechtmachen, stutzen bzw. in Ordnung bringen.

Westie-Welpen können sehr unterschiedliche Haar-Qualitäten haben. Die einen neigen eher zu weichem Haar. Dann ist ihr Welpenfell meist reichlich ausgeprägt und sie wirken wie kleine Wuscheltiere. Andere wiederum besitzen fast gar kein Welpenfell oder es ist ganz kurz und stachelig hart. Sie werden später wahrscheinlich besonders festes Fell bekommen, was bei Westie erwünscht ist.

Wie auch immer das Fell beschaffen ist, Ihr Welpe muss rechtzeitig an Pflege und Trimming gewöhnt werden. Setzen Sie ihn mehrmals wöchentlich auf einen Tisch und gewöhnen ihn daran. Später muss er auf einem Trimmtisch geduldig ausharren. Am besten gibt es dort ein kleines “Leckerli” zur Belohnung. Kämmen und bürsten Sie Ihren Welpen, selbst wenn es bei den Harthaarigen anscheinend noch nichts zu kämmen gibt. Schon die Gewöhnung an die Prozedur und die intensive Massage der Haut bringen die gewünschten Effekte.

Trimmen- Tierquälerei?

Um einen Westie trimmen zu können, muss sein Haar die nötige Reife besitzen. Westies mit reifem Haarkleid fangen an zu haaren oder sich zu kratzen, um die abgestorbenen und nun juckenden Haare selbst zu entfernen. Sie können das selbst vorsichtig testen, indem Sie Ihrem Westie einige Haare herauszuzupfen. Geht das recht leicht, dürfte die richtige Zeit gekommen sein. Die Haare haben dann auch schon eine beachtliche Länge erreicht und der Hund kommt fellmäßig deutlich außer Form.

Laien meinen oft Trimming müsse eine Quälerei sein, da das Herauszupfen von menschlichen Haaren ziemlich schmerzhaft ist. Wie eingangs schon erwähnt, handelt es sich aber um eine vollkommen andere Haarstruktur. Das Trimmbahre Haar fällt nur sehr schwer allein aus und die abgestorbenen Haarwurzeln verursachen Juckreiz. Ein fachgerechtes Trimmen schafft ihrem Westie somit Erleichterung. Außerdem haben Sie Ihren Vierbeiner binnen kürzester Zeit wieder in einer ansprechenden Haarform. Wer seinen Westie regelmäßig trimmen lässt, wird sich auch nicht über herumfliegende Haare in der Wohnung ärgern müssen. Ein großer Vorteil dieser Rasse. Voraussetzung wäre dann allerdings ein regelmäßiges Trimmen. Man beginnt bereits beim Welpen mit einem ersten Trimmen und setzt dies dann im Abstand von etwa drei Monaten fort.

Durch Trimmen in regelmäßigem Zeitabstand kann man beim Westie ein sogenanntes „Rolling coat“ erzielen. Unter den langen Deckhaaren steht nicht nur die Unterwolle, sondern eine kurze neue Schicht Deckhaare, die nun beim Trimmen zum Vorschein kommt.

Gutes Trimmen nimmt beim Westie rund zwei Stunden Zeit in Anspruch. Sie können den Aufwand etwas mindern, indem sie selbst alle 14 Tage überstehendes, reifes Haar mit Daumen und Zeigefinger herauszupfen. Einem so gepflegten Hund wird auch eine vollkommene „Trimmradikalkur“ erspart bleiben.

Woran erkennt man gutes Trimming?

Einige verwenden zum Trimmen nur Daumen und Zeigefinger. Sie schützen ihre Finger durch Gummifingerlinge oder Gummihandschuhe. So können sie das Haar auch besser greifen. Andere Groomer (Trimmer) benutzen ein Trimmmesser mit möglichst stumpfer Klinge. Je nach Westie und Haarstärke kommen dabei verschiedene Trimmmesser zum Einsatz. Wieder andere kombinieren beide Methoden oder setzen sie dem Westie entsprechend ein. Beide Möglichkeiten sind in Ordnung.

Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen ein Hundefriseur anbietet, Ihren Westie zu scheren. Es ist billig, es geht schnell, aber es schadet extrem mehr als es nutzt.

Die Trimmmesser- Methode

Mit dem Daumen werden einige Haare fest gegen die gezackte Klinge des Trimmessers gedrückt und ruckartig herausgezupft. Unterstützend kann mit der anderen Hand die Haut kurz oberhalb der zu trimmenden Stelle etwas festgehalten und nach unten gedrückt werden. Erfahrene Groomer arbeiten den Westie systematisch durch, so dass keine Löcher im Haar entstehen. Dabei richten sie sich im Gesamtbild nach dem Rassestandard.

Das Trimmen benötigt viel Erfahrung und Übung. Anfänger produzieren regelmäßig Löcher ins Haar. Daher sind wir auch der Meinung, dass man zum Erlernen der Technik eine gründliche praktische Anleitung und viel Übung braucht. Es ist fast nicht möglich, Trimmen nur durch erklärende Bilder zu erlernen. Es sei denn, man kalkuliert von vornherein eine verdorbene Frisur mit ein. Diese benötigt dann allerdings auch unter der Hand eines Profis viele Monate, um wieder rassegerecht auszusehen.

Warum schadet das Scheren dem Westie?

Wer seinen Westie komplett scheren lässt, muss mit etlichen Nachteilen rechnen. Zum einen fördern die toten Haarwurzeln den Juckreiz. Sie bleiben beim Scheren stecken, statt dem neuen Haar Platz zu machen. Im Extremfall entstehen dadurch sogar Ekzeme. Ihrem Westie wird die Einsparung an Zeit und Geld nicht gut bekommen. Doch zumindest “freut” sich Ihr Tierarzt über die möglicherweise langwierige Behandlung einer “unspezifischen Allergie”.

Das Haar verliert seine typische Struktur. Außerdem wird das Haar zur Wurzel hin dünner. So ist es einleuchtend, dass beim Scheren die harten Spitzen abgeschoren werden und das verbleibende Haar dünner und fusselig ist. Das neue Haar kommt bei geschorenen Westie viel schlechter durch. Dafür wächst die ebenfalls abgeschorene Unterwolle zu stark.

Das Ergebnis: Nach mehrmaligem Scheren kann ursprünglich hartes Haar verdorben sein. Es zeigt sich nun weich und dünn. Schmutz haftet besser und das Haar verfilzt leichter. Der „pflegeleicht- Effekt“ ist damit dahin. Die beim Scheren gegenüber dem Trimmen eingesparte Stunde wird nun vielfach zur Pflege benötigt.

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